Pax Optima Rerum - Der Frieden ist das höchste Gut


Unser Anliegen

Leider leben wir in einer Zeit schleichender Militarisierung unserer Gesellschaft. Der Krieg wird wieder möglich gemacht mit Formulierungen wie - Deutschland muss bereit sein ... „militärische Gewalt anzuwenden oder zumindest glaubwürdig damit drohen zu können.

Dieser Satz stammt aus einer Studie des Auswärtigen Amtes von 2013 und wurde von Bundespräsident Gauck auf der Münchner Sicherheitskonferenz so zitiert: „Deutschland muss mehr internationale Verantwortung übernehmen.

Das unsere Bundeswehr laut Grundgesetz eigentlich eine Verteidigungsarmee ist, wird dabei wortreich umgedeutet. Es gab eine Zeit, da sagten Bundespräsidenten folgende Sätze:
 
"Ich sehe als erstes die Verpflichtung, dem Frieden zu dienen.  ... Abrüstung erfordert Vertrauen. Vertrauen erwirbt nur der,  der Vertrauen zu schenken bereit ist. Es gehört zu den vornehmsten Aufgaben unserer Politik, Vertrauen aufzuschließen. Dieser Aufgabe sind alle Machtmittel unterzuordnen - die zivilen und die militärischen. "    

 Gustav Heinemann
 
Wir wollen dieser zunehmenden Militarisierung in unserer Gesellschaft entgegentreten.
Beginnen wollen wir an unserer Universität.

Das Institut für Sicherheitspolitik beschäftigt sich mit den Themen  Sicherheit und Gewalt. Der Direktor des Institutes Professor Joachim Krause wird gelegentlich als Sicherheitsexperte in unseren Medien zitiert.

In der Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik 2014 fordert er die Kündigung der NATO-Russland-Akte und die Intervention der NATO in der Ukraine durch gezielte Luftangriffe. Die Gefahr eines großen Krieges bestehe seiner Meinung nach nicht, da die russischen Streitkräfte dafür zu klein seien.

In der FAZ fordert er im selben Jahr eine Eskalationsdominanz des Westens gegenüber Russland. Die Gefahr eines atomaren Krieges, der  diesen Planeten unbewohnbar machen würde, nimmt er dabei mit der Begründung, dass dieser für Russland selbstmörderisch sei, bewusst in Kauf.

Dieser Äußerung liegt keine wissenschaftliche Analyse der historischen Vorgänge und der komplexen politischen Verhältnisse zugrunde. Sie ist eine einseitige, unter dem Deckmantel der  Wissenschaft abgegebene Stellungnahme zugunsten einer auf kriegerische Eskalation ausgerichteten Meinung.  

Wir meinen, Krieg darf nicht die Quintessenz von Sicherheitspolitik sein.  Frieden ist zu erreichen auch ohne Gewalt. Die Wege dahin, sollte ein  Institut für Sicherheitspolitik erforschen, insbesondere ein Institut an der Universität Kiel.